Wie finden wir bewohnbare Planeten? (brand eins)

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„Das Problem dabei: Das wertvollste Gut bei der Sternenbeobachtung ist bis heute die Zeit. Es gibt zu wenig Teleskope, zu viele Forscher und das Weltall ist schlicht zu groß. An den großen Teleskopen wie dem auf Gran Canaria, bekommen Forscher oft nur wenige Stunden zugeteilt. Wenige Stunden, die über Karrieren entscheiden. Und keines der großen Beobachtungsstationen widmet sich alleine der Suche nach neuen erdähnlichen Planeten. Dafür bräuchte es schlicht zu viel wertvolle Teleskop-Zeit. Die kleinen, günstigen und leistungsstarken Astelco-Teleskope überbrücken dieses Problem. Mit ihnen können die belgischen Forscher jede Nacht bei klarem Himmel über den Anden auf die Jagd nach neuen Planeten gehen.“

Brand Eins, Mai 2017, S. 120-121